2. geplante Erweiterung: Herbst 2021

Nach der letzten Ausbaustufe im Januar 2019 läuft die Anlage sehr zuverlässig. Die Ergänzung der Spülung mit Notstromaggregat war ein Erfolg. Wir konnten die Leistung auf 40 m³/h steigern. Die Aufbereitung kann jetzt auch bei Regen oder extremer Trockenheit betrieben werden. In der Regel entspricht das filtrierte Wasser der deutschen Trinkwasserverordnung.

Gründe zur Optimierung:

Durch die steigende Anzahl an Entnahmestellen ist eine Leistungssteigerung sinnvoll. Eine Produktion von 45 bis zu 50 m/h ist möglich, hierzu sind jedoch Optimierungen und Anpassungen erforderlich. Zugleich kann auch eine Teilautomatisierung zu einer deutlich kontinuierlicheren Qualität des Filtrats beitragen. Bis heute muss eine andauernede manuelle Überwachung erfolgen, da sich die Qualität des Rohwassers innerhalb von Minuten ändern kann. Es kommt bei Starkregen immer wieder zu erhöhter Trübung im Filtrat, und damit einhergehend ein zu geringer Chlorwert.

Es sind nach 5 Jahren auch wieder Ersatzteile und Filter-Anthrazit zu liefern. Zudem wollen wir in den Bereichen Teambuildung, Reporting und Arbeitssicherheit noch weitere Fortschritte machen. Da die Stromversorgung immer noch unklar ist, wird eine autarke Solar Inselanlage mit Speicher erforderlich.

Geplante Maßnahmen:

Begrenzender Faktor der derzeitigen Aufbereitungsleistung ist die Flockmittel- und Chlordosierung mit hydraulischen Dosierpumpen. Die Dosierung erfordert einen Differenzdruck zwischen Treibwasser und Dosierstelle. Das ist der derzeitige limitierende Faktor für die Aufbereitungsleistung. Bei einem Zulauf von 40 m³/h ist ein Dosierung noch gerade so möglich.

Der Vorfilter erreicht bei 40m³/h immer noch Trübungswerte von < 0,3 FNU. Die nachfolgenden Filter 2 und 3 verbessern die Trübung nur noch gering. Die Geschwindigkeit im Filter 1 kann somit noch gesteigert werden.

Das erfordert einen Umbau auf motorische Dosierpumpen. Zudem verhindert eine Teil-Automatisierung Trübungsspitzen im Filtrat und ergibt exaktere Chlorwerte.

Die bestehende Dosiertechnik und die Blenden bleiben erhalten, damit weiterhin auch ohne Strom aufbereitet werden kann.

Durch die Installation einer Trübungsmessung im Rohwasser kann auf Starkregenereignisse reagiert werden. Das Wasserwerk wir ab einer maximalen Trübung abgefahren und die Dosierung gestoppt. Hierzu kommt ein Rinkolbenventil zum Einsatz.

Da die Vefügbarkeit eines zuverlässigen Stromnetzes nicht gewährleistet ist, wird eine Solar Anlage mit Puffer als Insel-Kompaktanlage installiert. Die Anlage kann den Strom für den Dauerbetrieb, sowie Batterieladung für den Nachtbetrieb erzeugen. Ein vollkommen autarker Betrieb ist garantiert. Die Anlage ist mit mindestens 70% Reserve ausgelegt um Alterung Module und Batterien zu kompensieren. Die Batterien werden maximal 20 % genutzt. Zudem kann bei Sonnenschein eine Förderpumpe betrieben werden.

Die Vorbereitungen und Planungen sind in vollem Gange. Die Finanzierung steht zum Teil. Der Verein benötigt bis Mitte 2021 noch um die 15.000 €.


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